Über die Melbecker Mühle im Laufe der Jahrhunderte
Über die Melbecker Mühle im Laufe der Jahrhunderte
Die Melbecker Mühle ist ein historisches Gebäude, dass bereits im Jahr 1265 urkundlich durch den Verkauf am Montag vor Himmelfahrt erwähnt wird.

Etwa hundert Jahre später im Jahr 1355 wurde das Obereigentum der Mühle wiederum verkauft an den Abt des Michaeliskloster. Seitdem ist die Mühle eine Klostermühle gewesen und ihm zehntpflichtig bis zur Ablösung des Zehnten im Jahr 1834.

Der heutige Mühlenbau als Speicherhaus entstand 1907 und wurde dann 1923 noch aufgestockt. Aus der alten Öl-und Schrotmühle wurde eine moderne Mühle, die auch Mehl liefern konnte.

Bald war die gute Qualität des Melbecker Mehls bekannt und es entstand ein fester Kreis von Bäckerkundschaft in und um Lüneburg.

In den siebziger Jahren wurde die Mühle durch das allgemeine Mühlensterben stillgelegt und die dazugehörige Landwirtschaft verkauft.

Seitdem ist die Mühle in Privatbesitz und zeigt ihre Geschichte und Tradition jetzt in neuem spannungsvollen Ambiente interessierten Besuchern und Gästen.

Mit einem Großaufgebot war der NDR III im Juni 2005 nach Melbeck gekommen , um über sie 700 Jahre alte Mühle zu berichten.

Seitdem erfreut sich die Mühle in Ihrer heutigen Form als Veranstaltungsort für private Feste mit besonderem Flair wachsender Bekanntheit und Beliebtheit.